Mental Agility

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Neue Arbeitswelt, Arbeiten 4.0, New Work

„Sie wird gravierende Veränderungen mit sich bringen, die sich noch schwer abschätzen lassen,“ so Harry Gatterrer, Zukunftsforscher und Geschäftsführer des Zukunftsinstituts auf die Frage, was die Neue Arbeitswelt für alle Beteiligten bedeuten wird. „Ich habe mir diese „Neue Arbeit“ schon anders vorgestellt, als sie heute zelebriert wird,“ sagt der Begründer von New Work Frithjof Bergmann im Interview mit Mathias Morgenthaler.

Und während die Experten sich noch unsicher sind, dreht sich in der Realität alles weiter, sind wir schon mittendrin in der ständigen Veränderung mit ihrer Schnelligkeit, mit allen Unsicherheiten, mit hoher Komplexiät oder schwer abschätzbar. Transformationen, Digitalisierung, Mitarbeiterbeteiligung, Diversifikation oder auch Arbeitszeitsouveränität sind für den einen wünschenwert und stellen gleichzeitig für den anderen ein Horrorszenario dar und so ist die Neue Arbeit weit weg von dem was er „wirklich wirklich will“.

Die Einstellung macht den Unterschied

Egal ob Enthusiast, Kritiker oder Zweifler: Da rollt eine Welle auf uns zu, von der wir noch nicht wissen, welche Kraft und welche Folgen und Chancen sie in sich birgt. Was wir allerdings wissen: Die Zeichen bleiben auf Veränderung!

75% aller Veränderungsprojekte scheitern nicht aufgrund der Märkte, der Produkte, des Wettbewerbs, der finanziellen Mittel, etc. – sie scheitern aus vielfältigen Gründen an den Menschen, die von der Veränderung umfasst sind! Die Einstellung, neudeutsch das Mindset, macht den Unterschied! Die Einstellung aller Beteiligten an einem Veränderungsprozess und wie diese ihn (er-)leben, kommunizieren, einbeziehen, mitziehen, … Die heutige Einstellung lässt den Rückschluss auf den Erfolg von Morgen zu!

Selbstwirksamkeit

Der Bereich Mental Agility unterstützt das richtige Mindset in Organisationen und die richtigen Fähigkeiten auf sämtlichen Ebenen zu entwickeln, um den Herausforderungen der Unsicherheiten, Komplexität, Mehrdeutigkeiten souverän zu begegnen und im stetigen Veränderungsprozess selbstwirksam zu bestehen.

Mitmachkultur

Gelebte Selbstwirksamkeit entwickelt Mitarbeiter, die an ihre Leistungsfähigkeit glauben, die experimentieren und mutig lernen. Die Arbeitswelt braucht Experimentier- statt Fehlerkultur. Mit Barcamps, Lern- und Experimentierfeldern lässt sich herauszufinden, was Mitarbeiter wirklich, wirklich wollen und was die Organisation tatsächlich braucht.

Tatkraft

Es wird einfach „gemacht“: Anhand realer Szenarien, in Piloten und Projekten werden Dinge in die Umsetzung gebracht, Kreativität und Innovation erfahrbar und frühzeitig Fehler gemacht, somit Erkenntnisse gewonnen, um dann für den tatsächlichen Launch auf dem Zielmarkt besser gewappnet zu sein.

Neugierig geworden?

Anja Gstoettner studierte Jura und Personalmanagement und arbeitete über 20 Jahren in nationalen und internationen Human Resource Teams in verschiedenen Organisationen. Davon 15 Jahre als Führungskraft und fasst 10 Jahre in Deutschen HR-Gesamtverantwortungen und als Mitglied der Geschäftsleitung auf Konzernebene. Umstrukturierungen, Portfolio-Wechsel oder auch Merger & Akquisitions prägten mehr als 20 Jahre ihre Arbeit in Projekten und mit Organisationen. Seit über 10 Jahren beschäftigt sie sich mit der sogenannten Lernenden Agilität. Als Mental-Coach und -Trainer unterstützt sie Menschen und Organisationen, sich selbstwirksam aufzustellen, um Ziele fokussiert, werteorientiert und gesund zu erreichen.